Ansätze zur Wassereinsparung
 

Ansätze zur Wassereinsparung

  • Volumina der Wasserkreisläufe möglichst gering halten (Kreislaufeinengung und
    -schließung)

  • Trennung von Wasserkreisläufen bzw. Installation mehrerer Wasserkreisläufe 

  • Konsequente Gegenstromschaltung der Wasserkreisläufe zwischen den Papiermaschinen und Halbstoffanlagen (Frischwasserzufuhr nur an der Papiermaschine) 

  • Ausreichende Pufferbehälter zum Schwankungsausgleich sollten installiert sein (Vermeidung von Wasserverlusten) 

  • Interne Kreislaufreinigung mit konsequenter Prozesswasserrückführung
Die angestrebte Frischwassereinsparung kann generell an mehreren Stellen in einer Papierfabrik erfolgen: 
  • Die Verdünnung von Hilfsstoffen in der Papierfabrik erfolgt sehr häufig mittels Frischwasser. Hierbei kann es sich um bedeutende Wassermengen handeln. Dabei ist eine Nutzung des Rückwassers statt des Frischwassers möglich. 

  • Spülwasser wird bei Endstufen der Stoffreinigung und -sortierung eingesetzt, bei denen der Spuckstoff ausgeschleust wird, und kann als eine Quelle ungenügender Frischwassernutzung angesehen werden. Bei geringem Spuckstoffanfall gelangt dieser über den äußeren Wasserkreislauf (Siebwasser) direkt zur Kläranlage, größere Schmutzmengen werden vorher abgesiebt. Da das dort eingesetztes Frischwasser nur als Transportmittel dient, erscheint es naheliegend, auch hier Klarwasser einzusetzen. 

  • Reinigungswasser wird bei Reinigung von Sieben und Behältern eingesetzt und kann, wenn es sich um große Wassermengen handelt, grundsätzlich durch Klarwasser ersetzt werden.

Kontakt

Ansprechpartner
Karl Hufmann
0203 - 3 78 79-57

Fachbroschüre

Produktionsintegrierter Umweltschutz in der Papierindustrie

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