Membrantechnik
 

Membrantechnik

Garantieren sehr gute Trenneigenschaften sowie hohe Prozessstabilität: Keramik-Membranen (Quelle: atech innovationsGmbH)

Membrantechnik - besser trennen, besser wirtschaften

Die Membrantechnik ist eine in weitem Maße etablierte Technik zur Aufbereitung wässriger Lösungen. Ihren Ursprung hat sie in der Meerwasserentsalzung und Trinkwasseraufbereitung.

Seit langer Zeit hat sich diese Technik auch in der Abwasser- und Prozesswasserbehandlung bewährt. Die Membrantechnik stellt mittlerweile eine Schlüsseltechnologie bei der Wasserkreislaufschließung und Wertstoffrückgewinnung dar.

Als einfaches, wartungsfreundliches und somit kostengünstiges Trennprinzip mit vergleichsweise niedrigem Energie- und Platzbedarf bietet sie gute Voraussetzungen für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Vorteile

Zu den Vorteilen gehören das einfache Trennprinzip und der Verzicht auf zusätzliche Chemikalien. Die druckgetriebenen Verfahren sind in der großtechnischen Anwendung weiter entwickelt als zum Beispiel die Verfahren Elektrodialyse oder Pervaporation.

So können Farbpigmente aus Spülbädern bei der Tauchlackierung oder hochwertige Zinkchloridlösungen bei der Herstellung von Vulkanfiber zurückgewonnen werden. Auch die Abtrennung von Weichmachern in der Kunststoffindustrie und die Aufbereitung von Filterrückspülwässern in Schwimmbädern sind mit der Membrantechnik möglich.

Die Entwicklungsarbeit der vergangenen Jahre bei den druckgetriebenen Verfahren konzentrierte sich auf die Entwicklung neuer Membranwerkstoffe und Anlagenmodule. Durch den modularen Aufbau ist eine flexible Anpassung der Anlagen auch an kleinere Stoffströme durchaus möglich und die Technik somit für den Einsatz im Sinne der Ressourceneffizienz vorteilhaft.

 

Kontakt

Ilona Dierschke
0203 - 3 78 79-49