PIUS-Film

Beispiele für den Transfer effizienter Strategien in die Praxis

Ressource Deutschland – Filmporträts erschließen ressourceneffiziente Projekte 

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (ZRE) startet mit seinen Partnern im PIUS-Netzwerk eine Filmkampagne mit Beispielen ressourceneffizienter Projekte und Umsetzungen in Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU).

Die Partner des PIUS-Netzwerks (Netzwerk zum Produktionsintegrierten Umweltschutz in Deutschland) beraten und unterstützen KMU in ihrer täglichen Arbeit bei Maßnahmen, die die effiziente Nutzung der betrieblichen Ressourcen verbessern.

Manchmal sind es die ganz einfachen Dinge, wie das Vorwärmen eines Grundstoffes in der Produktion, die einen enormen Effekt auf die Kostenbilanz haben. Manchmal müssen ganz neue Produktionswege ge- und erfunden werden. Die Effekte innovativer und durchdachter Ansätze schlagen sich dabei nicht nur in einem geringeren Materialverbrauch oder weniger Energieeinsatz nieder. Sie sparen den Betrieben meist auch erhebliche Kosten und steigern darüber hinaus noch die Qualität des Produktes.

Gemeinsam mit der Effizienz-Agentur NRW, der Hessen-Agentur und dem Effizienznetz Rheinland-Pfalz arbeitet das ZRE an der allgemeinverständlichen Darstellung von Beispielen, in denen die Umsetzung ressourceneffizienter Maßnahmen besonders gelungen ist. Diese "Best Practices" können Anregungen geben, auch im eigenen Umfeld nach neuen Ansätzen zu suchen.

Unter www.ressource-deutschland.de finden Interessierte eine Filmreihe, in der ein Hersteller von Werkteilen für den Flugzeugbau, ein Produzent von Weingelee und ein Veredelungsbetrieb für Leichtmetallbauteile ihre Erfahrungen mit dem Einsatz ressourceneffizienter Produktionsverfahren vorstellen. Die Unternehmer erreichen mit ihren Effizienzmaßnahmen Einsparungen von bis zu 90 Prozent beim Wasser-, bis zu 75 Prozent beim Material- und bis zu 50 Prozent beim Energieeinsatz im Prozess.

Kurze, anschauliche Filmsequenzen machen deutlich: Ressourceneffizienz lohnt sich selbst im kleinsten Betrieb. Der erzielte wirtschaftliche Vorteil macht den Aufwand und die notwendigen Investitionen mehr als wett.

Unterstützt wurde das Filmprojekt von den Firmen: TITAL GmbH aus NRW, Martin Pfaffmann aus Rheinland-Pfalz und Süss Oberflächentechnik GmbH aus Hessen.

Kontakt

Henning H. Sittel
0203 - 378 79 - 51