
Im Februar 2010 startete das "SMART Cebu Projekt" in der philippinischen Provinz Cebu, um vor Ort Unternehmen der Möbelindustrie sowie Hersteller von Modeschmuck und Geschenkartikeln dabei zu unterstützen, umweltschonender zu produzieren und umweltfreundlichere Produkte zu entwickeln.
Ein Konsortium aus europäischen und philippinischen Organisationen ist unter Führung der SEQUA Deutschland – einem gemeinnützigen Unternehmen mit Gesellschaftern aus den vier größten deutschen Wirtschaftsorganisationen BDA, BDI, DIHK, ZDH – sowie der GTZ damit befasst, die drei genannten Branchen bei der Entwicklung hin zu nachhaltigeren Produktionsweisen und Produktentwicklungen zu unterstützen.
Die EFA ist Fachpartner mit der Aufgabe der Entwicklung von Beratungskonzepten zum nachhaltigen Wirtschaften auf Basis der Gegebenheiten auf den Philippinen, die dann mit den Vor-Ort Partnern an die Unternehmen vermittelt werden sollen.
Ziel des auf drei Jahre angelegten Projektes ist es, 450 kleine und mittlere Unternehmen an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen und ein Label für auf Cebu nachhaltig produzierte Waren zu entwickeln.
Das Projekt wird durch einen 1,2 Millionen Euro-Zuschuss von der EU und dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.