83 Bewerbungen auf den Förderwettbewerb „Ressource.NRW“ des NRW-Umweltministeriums zum Einsendeschluss 31. März sind die stolze Bilanz der zweiten Auflage einer Erfolgsgeschichte. Kerngegenstand des Förderwettbewerbs war auch wie beim ersten Aufruf 2009/2010 das Thema Ressourceneffizienz in der Produktion. Das avisierte Investitions- und Forschungs- und Entwicklungs-Volumen der Projekte beträgt 130 Mio. Euro.
Mit dem Wettbewerb wurden Unternehmen in NRW angesprochen, die sich zum einen mit Investitionsvorhaben zu effizienten, innovativen und ressourcensparenden Produktionsabläufen oder Produkten bewerben konnten. Ebenso waren diese auch aufgerufen, Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Bezug zur Ressourceneffizienz allein oder gemeinsam mit Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen vorzustellen.
Ob verbesserte Prozessabläufe, Verminderung des Rohstoffbedarfs, Reduzierung von Ausschuss und Emissionen oder innovative Technologien: Maßnahmen in diesem Themenfeld eröffnen produzierenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, Kosten zu senken und die Umwelt zu schonen.
"Die aktuellen Entwicklungen der Verfügbarkeit und der Preise von Rohstoffen zeigen, dass die Ressourceneffizienz mehr denn je ein zentraler Bestandteil für produzierende Unternehmen wird, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und auf den Märkten der Zukunft zu bestehen", so Dr. Peter Jahns, Leiter der Effizienz-Agentur NRW (EFA), die als Geschäftsstelle "Ressource.NRW" den Wettbewerb organisiert.
„Noch mehr Bewerbungen als beim ersten Aufruf: das zeigt, wie sehr das Thema in der Unternehmerschaft unter den Nägeln brennt – und wie wichtig externe Impulse sein können, um Umsetzungen anzustoßen“, ergänzt Marcus Lodde, verantwortlich für die Wettbewerbsabwicklung bei der EFA.
Förderwettbewerbe sind fester Bestandteil des EU-NRW Programms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung 2007-2013" (EFRE), das von der EU und vom Land NRW gemeinsam finanziert wird.
Dem ersten Aufruf 2009/2010 folgten 77 Bewerber, von denen sich derzeit 28 mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 66 Millionen Euro (bei gleichzeitiger Förderung durch EU und Land NRW in Höhe von 26 Millionen Euro) in der Umsetzung befinden - ein außergewöhnlicher Erfolg, der das NRW Umweltministerium darin bestärkt hat, diesen Wettbewerb der besten Ideen neu aufzulegen.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren Wettbewerben sind unter www.ziel2.nrw.de zu finden.
Kontakt:
Geschäftsstelle "Ressource.NRW"
c/o Effizienz-Agentur NRW
Mülheimer Str. 100
47057 Duisburg
Telefon: 0203/37879-35
eMail: ressource(at)efanrw.de
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Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Ressourceneffizienz-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen.
Hier finden Sie eine Übersicht über die Mitglieder der Jury Ressource.NRW