Rohstoffpartnerschaft Mongolei

Erste Rohstoffpartnerschaft mit der Mongolei unterzeichnet

Ressourceneffizienz ist ein Kernthema

In Gegenwart von Bundeskanzlerin Merkel und dem Ministerpräsidenten der Mongolei Batbold haben Wirtschaftsstaatssekretär Homann und der mongolische Minister für Energie und Rohstoffe Zorigt am 13. Oktober in Ulan Bator das erste deutsche Regierungsabkommen über eine Zusammenarbeit im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet.

Schwerpunkte einer nachhaltigen Zusammenarbeit mit der Mongolei sind u. a. die Verbesserung der Rohstoff- und Ressourceneffizienz, die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung, der Aufbau von Industrieclustern einschließlich der Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, sowie die Verbesserung des Investitions- und Innovationsklimas.

Die im Oktober 2010 verabschiedete Rohstoffstrategie der Bundesregierung sieht Rohstoffpartnerschaften mit rohstoffreichen Ländern als neues Instrument vor.

Das Abkommen bildet den politischen Rahmen in dem Unternehmen in eigener Verantwortung Verträge schließen. Gemäß dem ordnungspolitischen Grundsatz, dass die Wirtschaft für die Rohstoffsicherung verantwortlich sein soll, tragen sie damit zur Umsetzung des Abkommens bei. Die Bundesregierung unterstützt die Unternehmen dabei insbesondere durch Garantien, Förderung von Forschung und Entwicklung sowie Beratungsleistungen der Deutschen Rohstoffagentur.

Selbst engagiert sich die Bundesregierung in der Mongolei u. a. im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie stellt eine Reihe von Instrumenten wie beispielsweise das Managerfortbildungsprogramm bereit.

Quelle: » Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie